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Unsere Schule
· Gesundheitserziehung
Ganzheitliche Gesundheitserziehung zielt auf:
· Förderung des körperlichen Wohlbefindens (z.B. Bewegung, Spiel und Sport, Aktivitäten gegen Haltungsschäden und Erkenntnisse über gesunde Ernährung)
· Förderung des geistig - seelischen Wohlbefindens und der Persönlichkeit (Selbstvertrauen stärken)
· Förderung der sozialen Kompetenzen und Bezüge (z.B. Streit schlichten, zusammenarbeiten, tolerieren, Verantwortung übernehmen, helfen)
· Förderung der psychosozialen Prävention (Suchtvorbeugung)
· Verbesserung des Schulklimas
Gesundheitserziehung in unserer Schule bedeutet:
Klasse 5:
· Kennen lernen einer bewegungsorientierten Pausengestaltung (Spielkiste Sozialarbeit)
· Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Zähne (in Zusammenarbeit mit dem
schulzahnärztlichen Dienst)
Klasse 6:
· Körperhygiene (in Kombination mit sexualkundlichem Unterricht)
· Rauchen und seine Gefahren (fächerübergreifend Biologie/Werte und Normen)
· Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Zähne (in Zusammenarbeit mit dem schulzahnärztlichen Dienst)
Klasse 7:
· Volksdroge Alkohol: Alltagsrituale, Suchtverhalten, Suchtschäden (in Zusammenarbeit z.B. mit dem "Blauen Kreuz")
· gesunde Ernährung im Jugendalter
· hygienisches Arbeiten in der Küche, im Cafeteria- und Mensabetrieb
Klasse 8:
· illegale Drogen, Medikamentenmissbrauch, "Drogenkarrieren" : Wonach sucht der Süchtige? (fächerübergreifend Deutsch, Biologie, Werte und Normen)
· gesunde Ernährung, gesunde Haut
Klasse 9:
· Sexualerziehung
· Prävention ungewollter Schwangerschaften und sexuell übertragbarer Krankheiten
· Recht auf sexuelle Selbstbestimmung
Klasse 10:
· Geschlechtskrankheiten (AIDS, Hepatitis, etc.)
Jahrgangsübergreifende Aktivitäten:
· Schulsanitätsdienst
· alternative Sportfeste
· Mensa und Kiosk
Seit August 2009 verfügt die Schule über eine neue großzügig gebaute Mensa mit integriertem Kiosk.
Im Kiosk werden während der großen Pausen Getränke (z.B. Eistee, Wasser) und Esswaren (z.B. belegte Brötchen, Baguette, Brezeln) verkauft. Obst und Milchprodukte ergänzen das Warensortiment. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ihr Frühstück in der Mensa in gemütlicher Atmosphäre zu verzehren.
Mittags wird in der Mensa von Montag bis Donnerstag ein warmes Mittagessen angeboten, dass von der benachbarten "Lebenshilfe e.V." frisch zubereitet geliefert wird und von einer fest angestellten Mensakraft ausgegeben wird.
Da die Kapazität der Mensa momentan noch nicht ausgeschöpft ist, wird darüber nachgedacht, auch Gymnasiasten und Stadtangestellten die Möglichkeit einer warmen Mittagsmahlzeit zu bieten. Allerdings müssen sich erst unsere Schülerinnen und Schüler "warm essen".
· Förderung des Gesundheitsbewusstseins
Die Information über Krankheiten wie AIDS, Geschlechtskrankheiten oder über ernährungsbedingte Erkrankungen wie Diabetes soll die Schülerinnen und Schüler zu einer verantwortungsvollen, gesundheitsbewussten Lebensführung befähigen. Diesem Ziel dient auch die Vermittlung von praktischen und theoretischen Kenntnissen über gesunde Ernährung im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts. In der Cafeteria der Schule können sich die Schülerinnen und Schüler in den Pausen ein schmackhaftes Frühstück kaufen.
Die Schüler/innen sollen über Suchtgefahren aufgeklärt werden. Sie werden dazu angehalten, in der Schule das Rauchverbot zu beachten. Sportunterricht, Sport-Arbeitsgemeinschaften, Sportturniere sowie Spiel- und Sportgeräte für die Pausen sollen Bewegung in den Schulalltag bringen.
· Umwelt und Unterricht
"Für den Einzelnen und die Menschheit insgesamt sind die Beziehungen zur Umwelt zu einer Existenzfrage geworden. Es gehört deswegen auch zu den Aufgaben der Schule, bei jungen Menschen Bewusstheit für Umweltfragen zu erzeugen, die Bereitschaft für den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt zu fördern und zu einem umweltbewussten Verhalten zu erziehen, das über die Schulzeit hinaus wirksam bleibt." (Auszug aus einem KMK-Beschluss)
Die Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Energie- und Umweltzentrum ist in diesem Schuljahr angelaufen.
Im Physik- und Chemieunterricht werden exemplarisch Themen des Bereichs "Umwelterziehung" behandelt:
· Klasse 5: Altpapierrecycling
· Klasse 6: Wärmedämmung/Wärmeisolierung
· Klasse 7: Energiesparleuchten
· Klasse 8: Alternative Energiequellen I
· Klasse 9: Sparsame Verbrennungsmotoren
· Klasse 10: Regenerative Energiequellen II; Brennwertkessel zur
Energieeinsparung
· Entwicklung des Umweltbewusstseins
Durch die Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur angehalten werden. Alle Klassenräume werden von den Schüler/innen am Ende eines jeden Schultages mit dem Besen gereinigt. Die Kollegen stellen ihren Schülern einseitig bedruckte Blätter als Schmierpapier zur Verfügung, um zu große Mengen Papiermüll zu vermeiden.
Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angehalten, möglichst wenig Müll zu verursachen.
· Sauberkeit und Hygiene im Schulgebäude und auf dem Schulgelände
Die Schüler/innen sind gemäß Schulordnung dazu aufgefordert:
· im Schulgebäude für Sauberkeit zu sorgen
· für Müll die Mülleimer zu benutzen
· Getränke nur geschlossen in Unterrichtsräume mitzunehmen
· Im Schulgelände Bepflanzungen pfleglich zu behandeln
Am Ende eines Schultages sind die Unterrichtsräume besenrein zu hinterlassen. Die Eigenverantwortlichkeit wird bewusst und das Reinigungspersonal entlastet.
In der Mensa wird ganz besonders auf die Einhaltung der Hygienevorschriften geachtet.
· Gewaltpräventions- und Sicherheitskonzept
Die wichtigsten Ziele unserer pädagogischen Bemühungen sind die Stärkung der Persönlichkeit, die Befähigung sich Gruppendruck zu widersetzen und die Förderung des Sozialverhaltens jeder einzelnen Schülerin/jedes einzelnen Schülers.
Um dies zu erreichen, müssen drei Kompetenzen angestrebt werden:
1. Sachkompetenz
2. emotionale Kompetenz
3. praktische Handlungskompetenz
Folgende Maßnahmen, die wir zum Erreichen dieser sozialen Kompetenzen durchführen, wurden bereits im Erziehungsplan ausführlich erläutert (Erziehungskonzept; Punkt 4. Stärkung sozialer Kompetenzen).
· Schulvertrag
· Streitschlichter
· Beratung/Hilfe zur Konfliktlösung
· Pädagogische Seminare zur Verbesserung des sozialen Klimas im Klassenverband
· Aktive Pause
Fest verankert im Curriculum des GSW-Unterrichts im 8. Jahrgang ist außerdem die Unterrichtseinheit "Gewalt". Zur Stärkung der Sachkompetenz wird hier der Gewaltbegriff näher definiert und die strafrechtlichen Folgen von Gewalt werden erörtert.
Weiterhin besteht eine gute Zusammenarbeit mit der Kontaktbeamtin der Polizei Springe, die regelmäßig zu Beratungsstunden, Unterrichtsbesuchen und Elternabenden in die Gerhart-Hauptmann-Schule kommt.
Zum Schutz der Schüler vor Gewalt- und pornografischen Darstellungen wird kontrolliert, dass im Computerraum nur "sichere" Seiten im Internet aufgerufen werden können. Um den individuellen Tausch solcher Darstellungen weitest möglich zu unterbinden, besteht ein Handynutzungsverbot in der Gerhart-Hauptmann-Schule.
Insbesondere die Klassenlehrer/innen verwenden sehr viel Zeit darauf, aufkeimende Konflikte und Mobbingfälle schon im Vorfeld durch zahlreiche Einzel- und Gruppengespräche zu klären. Regelmäßig durchgeführte gruppendynamische Spiele, Ausflüge und andere Gemeinschaftsaktionen wirken sich positiv auf das soziale Klima in unserer Schule aus.
Aufgetretene Gewalttaten werden unverzüglich im Lehrerzimmer besprochen, die betroffenen Klassenlehrer/innen versuchen sofort die näheren Umstände des Konflikts aufzuklären. Anschließend werden die beteiligten Schüler/innen zu den Schulsozialarbeitern geschickt, um die Ursachen des Konflikts zu ergründen und eine Versöhnung oder Wiedergutmachung einzuleiten.
Schüler/innen, die häufiger aktiv in Gewalttaten verstrickt sind, werden zunächst zu einem Sozialtraining bei den Schulsozialarbeitern verpflichtet. Bei fortgesetzten gravierenden Störungen der schulischen Ordnung werden Ordnungsmaßnahmen gegen diese Schüler/innen eingeleitet.
Die Erziehungsberechtigten solcher auffälligen Schüler/innen werden frühzeitig informiert und aufgefordert, die Schule in ihrem pädagogischen Bemühen zu unterstützen, eingeleitete Maßnahmen mit zu tragen und ggf. eine Beratungsstelle der Jugendhilfe aufzusuchen.
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