Gerhart-Hauptmann-Schule


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Schulsozialarbeit

Unsere Schule

Der Arbeitsbereich der Schulsozialarbeit an der Gerhart-Hauptmann-Schule besteht seit Juli 2001. Zunächst betrug die zur Verfügung stehende Wochenarbeitszeit 15 Stunden; seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 gibt es eine zusätzliche Sozialarbeiterstelle, so dass eine Aufstockung der Stunden auf 34 Wochenstunden möglich wurde.
Die Finanzierung der Stellen erfolgt über das Förderprogramm des Landes Niedersachsen zur Profilierung der Hauptschulen und über die Stadt Springe.

Angebote zur Schülerberatung und -hilfe
Im Rahmen der Schulsozialarbeit erfolgt eine individuelle Betreuung einzelner Schülerinnen/ Schüler oder Gruppen mit folgenden Inhalten:

· Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher Krisen durch Beratung bei persönlichen, schulischen und familiären Problemen
· persönliche Beratung Und Unterstützung zur Wiederherstellung der Konzentrations- und Lernfähigkeit
· Zusammenarbeit mit Eltern (Elterngespräche, telefonischer Austausch, Hausbesuche)
· bei Bedarf Begleitung von Kontakten zum Jugendamt, zu Beratungsstellen oder zur Polizei
· Förderung der Sozialkompetenz durch die gezielte Bearbeitung aktueller Themen
· Vermittlung von lebenspraktischen Fähigkeiten
· Auseinandersetzung mit Stärken und Schwächen
· Entwicklung persönlicher und beruflicher Perspektiven (spezielles Bewerbungstraining in allen 9. Klassen)

Angebote zur Konfliktvermittlung und Gewaltprävention

Konfliktschlichtung
Seit mehreren Jahren werden Schüler/innen aus den 7., 8., 9. und 10 Klassen zu Streit-schlichtern/-innen ausgebildet. Die Ausbildung findet zur Zeit im Rahmen einer AG im Nachmittagsangebot statt und wird von der Schulsozialarbeiterin (ausgebildete Mediatorin) durchgeführt. Inhaltlich geht es darum, interessierten Schüler/innen wichtige soziale Kompetenzen, wie z.B. den konstruktiven Umgang mit Konflikten, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Arbeiten im Team etc. zu vermitteln. Weiterhin werden Regeln (ausreden lassen, Vertraulichkeit, sprachliche Umgangsformen) erarbeitet und Inhalte der Gesprächsführung (Aktives Zuhören, Ich-Botschaften) thematisiert und in Rollenspielen erprobt.
Ziel der Ausbildung von Streitschlichtern/-innen ist es, die Konfliktkultur der Schule positiv zu beeinflussen/verändern. Weiterhin wird den ausgebildeten Streitschlichtern/-innen durch ihre Tätigkeit die Möglichkeit gegeben, Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln und weiterzugeben. Konflikte der Schüler/innen untereinander sollen überwiegend gemeinsam mit den ausgebildeten Streitschlichtern/-innen geklärt werden. Schlichtungsgespräche werden bei Bedarf begleitet und bei regelmäßigen Treffen reflektiert und nachbereitet.
Die Streitschlichter/innen werden bei Schüler - Schüler Konflikten tätig. Schwere Konflikte wie körperliche Gewalt, Straftaten, Mobbingfälle gehören in den Verantwortungsbereich der Erwachsenen.
Folglich erfolgen im Rahmen der Schulsozialarbeit zusätzlich Vermittlungsgespräche bei Konflikten der Schüler/innen untereinander sowie bei Konflikten zwischen Schüler/innen und Lehrkräften.

Umgang mit Wut und Aggression
In der Arbeit mit einzelnen Schülern/-innen und Gruppen besteht das Angebot, gezielt Inhalte zu den Themen Wut und Aggressionen zu bearbeiten. Als Grundlage hierfür wird ein Arbeitsheft mit dem Titel "Wut - Workout - Produktiver Umgang mit Wut" eingesetzt. Schüler/ innen konnten sich mit Hilfe unterschiedlicher angeleiteter Arbeitsmethoden mit ihrem eigenen Verhalten und dem Umgang mit Gefühlen wie Wut und Aggressionen auseinandersetzen und alternative Handlungsweisen erarbeiten.



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