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Unsere Schule
Bereits unmittelbar nach der Einschulung unterschreiben alle Schülerinnen und Schüler einen Schulvertrag, der die an unserer Schule geltenden Grundsätze für das Zusammenleben in der Schule enthält. Dieser Vertrag wird auch von den Eltern gegengezeichnet. Die im Schulvertrag genannten Grundsätze sind
· Achtung der Persönlichkeit und der Rechte anderer;
· gegenseitige Rücksichtnahme;
· Höflichkeit, Fairness und Gerechtigkeit im Umgang miteinander;
· Achtung fremden Eigentums;
· Konfliktlösung nicht durch Gewalt, sondern im Gespräch;
· Hilfe in Not;
· Respektierung des Rechts auf Lernen.
Die Stärkung der sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler liegt uns besonders am Herzen. Die Vermittlung der oben genannten Grundsätze steht im Unterricht gleichberechtigt neben den Fachinhalten und gilt gleichermaßen in allen Jahrgangsstufen. Bei Konflikten beachten wir die Regel: Hinsehen und, wenn nötig, eingreifen! Die Schüler und Schülerinnen erfahren, dass Verstöße gegen die oben aufgeführten Grundsätze Konsequenzen nach sich ziehen, die gerecht, angemessen und für die Schüler einsehbar sein sollen. Konsequenzen unter dem Aspekt Wiedergutmachung sind in der Regel solchen unter dem Aspekt Strafe vorzuziehen.
An der Gerhart-Hauptmann-Schule werden regelmäßig Schüler und Schülerinnen zu Streitschlichtern ausgebildet, um sie zu befähigen, bei Konflikten zu vermitteln. Schülerinnen und Schüler sollen damit zunehmend in der Lage sein, ihre Konflikte selbstständig zu lösen.
An unserer Schule gibt es ein Beratungsangebot. Neben der Tatsache, dass alle Klassenlehrer/innen ein offenes Ohr für die schulischen oder privaten Probleme ihrer Schüler/innen haben, besteht die Möglichkeit, die an vier Wochentagen in der Schule anwesenden Sozialpädagogen oder die Beratungslehrerin aufzusuchen. Dieser Weg ist auch für Eltern offen. Die Beratung ist ein Angebot, das jeder wahrnehmen kann. Dabei werden alle sich daraus ergebenden Informationen vertraulich behandelt.
Um sich und ihre Arbeit bekannt zu machen, stellen sich die Beratungslehrerin und die Sozialpädagogin zu Beginn des Schuljahres in den einzelnen Klassen und auf dem ersten Gesamtelternabend vor. Dabei erläutern sie ihre Aufgaben und ihr Beratungsangebot.
In den Pausen steht allen Schülern und Schülerinnen seit August 2009 eine neue Multifunktionshalle mit Billard- und Krökeltischen, Tischtennisplatten, Kletterwand sowie Fuß- und Basketbällen im Außengelände zur Verfügung. Diese Geräte sollen den Schülern/-innen vielfältige Möglichkeiten zur selbstständigen, aktiven Pausengestaltung geben. Ein Gruppenraum und eine Fahrradwerkstatt ergänzen das Angebot. Der gesamte Freizeitbereich wird von den Sozialpädagogen betreut.
Drogen- und Gewaltprävention spielt an der Gerhart-Hauptmann-Schule eine große Rolle. Unterrichtseinheiten werden in verschiedenen Unterrichtsfächern zu diesem Thema durchgeführt.
In allen Jahrgangsstufen können zur Stärkung des Klassenklimas und einer vertrauensvollen Atmosphäre "Pädagogische Seminare" abgehalten werden, die an zwei Tagen im Naturfreundehaus Barsinghausen stattfinden. Ziele dieser Veranstaltung sind u. a. besseres Kennen lernen, Selbsterfahrung, Angstabbau, Einfühlungsvermögen, Kooperation, Vertrauen gewinnen, sich Wohlfühlen in der Schule, gesteigerte Leistungsbereitschaft.
Regelmäßig finden in verschiedenen Jahrgangsstufen Schullandheimaufenthalte und Studienreisen statt, um das Miteinander, gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme zu stärken.
Seit dem Jahr 2003 unterstützt die Gerhart-Hauptmann-Schule ein Patenkind in Mali mit einem monatlichen Beitrag. Die finanzielle Grundlage dafür haben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Sozialen Tages selbst erarbeitet. Nachrichten und Neuigkeiten des Patenkindes werden in einem Schaukasten allen Schülern mitgeteilt.
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